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Hiking-Barcamp im Sauerland – was ist ein Barcamp?

Vom 5. bis 7. April bin ich auf dem Hiking-Barcamp am Diemelsee. Inzwischen stehen die Teilnehmer fest. Etwa 30 Wanderblogger treffen sich dort, um sich untereinander und mit Touristikern und Leistungsträgern (z.B. Hotel) auszutauschen.

Was ist ein Barcamp?
Was ist ein Barcamp?

Barcamp? Was ist das eigentlich?

Ein Barcamp ist eine Veranstaltung, bei der Leute voneinander lernen und sich austauschen. Das Format ist etwas anders als bei einer klassischen Konferenz. So gibt es außer einem Rahmen kein festes Programm, das gestalten die Teilnehmer erst vor Ort und zu Beginn des Barcamps. Ein Barcamp lebt von aktiven Teilnehmern, man spricht oft von „Teilgebern“. Eine gute Beschreibung, wie ein „normales“ Barcamp abläuft, findest Du bei der Mittelstandsagentur der „Hochschule Darmstadt Institut für Kommunikation & Medien“.

Jeder Teilgeber ist dazu aufgerufen, sogenannte Sessions anzubieten. Session ist der englische Begriff für Arbeitssitzung. Wie die genau aussieht, ist aber nicht vorgegeben: Es kann ein Workshop sein, offene Diskussion, die nur durch eine Eingangsfrage eröffnet wird, ein klassischer Vortrag oder ein ganz anderes, kreatives Format. Eine Session dauert meist 45 Minuten bis eine Stunde. Grundsätzlich finden dabei mehrere Sessions parallel statt – analog werden also parallel mehrere Räume sowie Präsentations- und Arbeitsmaterialien benötigt.

(Barcamp – miteinander und voreinander lesen)

Barcamp-Themen und -Programm

Hiking Barcamp
Hiking Barcamp

Bei allgemeinen Barcamps gibt es keine festgelegten Themen. Früher waren Barcamps oft sehr IT- oder techniklastig. Inzwischen gibt es auch Sessions beispielsweise zu Politik, Umwelt, Hobbies, Mitarbeiterführung, Häkeln. Bei der Planung am Morgen schlagen Leute ihre Session vor. Wenn genügend Interessenten die Hand heben, dann findet die Session statt. Wenn nicht, dann kann man sich auch in der Pause darüber unterhalten. Als immer mehr Barcamps stattfanden, kamen „Themencamps“ auf, so wie jetzt das Hiking-Barcamp. Da sollten sich die Sessions um das Hauptthema „Hiking“ drehen. Aber gelegentlich finden sich bei Themencamps Sessions für ein ganz anderes Thema. Bei Themencamps gibt es manchmal auch eingeplante Sessions, die eine Vorbereitung erfordern. So gab es beim Vinocamp Rheinhessen Sessions vom „Sektkönig Deutschlands“ Volker Raumland und von einer Glas-Sommeliere von Schott.

Auf Barcamp-Liste findest Du eine Übersicht der Barcamps im deutschsprachigen Raum.

Eine Zusammenfassung des Rahmenprogramms vom Hiking-Barcamp:

  • Freitag: Treffen ab 14:00 Uhr Treffen in der Touristinformation Diemelsee, danach Einchecken im Hotel, kleine Wanderung zur Graf Stolberg Hütte, Vorstellungsrunde, Sessionplanung für Samstag & Sonntag, Abendessen, Rückfahrt zu Hotel (wo ich und ein Teil der anderen übernachten) oder Camp (-ingplatz).
  • Samstag: Netzwerkwanderung auf dem Diemelsteig und Uplandsteig, Diskussionspause, mittags Rückfahrt zur Touristinformation Heringhausen, kleiner Imbiss, ab 13:00 Uhr Vorträge und Diskussionen, ab 19:00 Uhr Grillabend an der Diemelsteighütte, Rückfahrt.
  • Sonntag: Transfer vom Hotel zur Touristinformation Diemelsee, ab 9:00 Uhr Barcamp-Sessions, dazwischen Mittagspause mit Snacks, um 15:00 Uhr Abschlusssession.

Was kostet das Hiking-Barcamp?

Mich kostet das Hiking-Barcamp nur die An- und Abfahrt. Denn Barcamps werden gesponsort, so dass Barcamps entweder kostenlos oder sehr günstig für die Teilnehmer sind. Andere Barcamps kosten 20, 40 oder 80 Euro, gelegentlich auch mehr.

Wenn ich auf eine klassische Konferenz gehe, dann zahle ich unter Umständen über 1.000 Euro und lerne bei weitem nicht so viel wie auf einem Barcamp. Abgesehen davon kann ich nirgendwo so gut und viel „über den Tellerrand“ und aus meiner Filterblase schauen, als auf einem Barcamp.

Unterstützer und Sponsoren beim Hiking-Barcamp

Die Unterstützer und Sponsoren des Hiking-Barcamps sind:

Außerdem haben wir verschiedene Gäste:

About the author

Ich bin Frank Hamm und als Der Entspannende entspanne ich bei Wandern, Genuss und Kultur. Als Der Schreibende halte ich Subjektives aus Raum und Zeit fest. Fachliches über Kommunikation, Kollaboration und Intranets findet Ihr im INJELEA-Fachblog. Beruflich bin ich Unternehmensberater für Kommunikation und Kollaboration. Außerdem bin ich unterwegs auf Twitter als @DerEntspannende und als @fwhamm. Auf Facebook bin ich Der Entspannende. Mit „frank@derentspannende“ erreichst Du mich per E-Mail.
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Der Entspannende

Frank Hamm (Hawaiian Shaka!)

Frank Hamm: Blogger, Jogger, Wanderer, Ausflügler, Rumprobierer, Genießer, Rheinhessen- & Hawaii-Verrückter…

To boldly go where no man has relaxed before.

Als Der Entspannende schreibe ich über Wandern, Genuss und Kultur.

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