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TourNatur Salinental: Wandern im und über dem Nahetal

TourNatur Salinental: Selfie über dem Nahetal
TourNatur Salinental: Selfie über dem Nahetal

Manuela und ich wanderten in 5,5 Stunden und 18 Kilometern die TourNatur Salinental an der Nahe bei Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg.

Die TourNatur Salinental (Vitaltour TourNaturSalinental auf Outdooractive) führte uns von den Gradierwerken in Bad Kreuznach aus durch die Wälder zum Aussichtspunkt „Gans“, zur Burgruine Rheingrafenstein und hinab zur Handfähre über die Nahe in Bad Münster am Stein-Ebernburg. Von dort aus ging es an Norheim und Traisen vorbei über den Götzenfels zur Bastei auf dem Rotenfels. Zurück ging es dann durch Wälder und dann hinab zur Nahe und zu den Grenadierwerken Gradierwerken in Bad Kreuznach (echt jetzt, hatte ich wirklich Grenadierwerke geschrieben?).

Insgesamt schoss ich mit meiner Panasonic Lumix und meinem Smartphone Moto G4 Plus etwa 320 Fotos, von denen ich 103 auswählte. Trotz des regnerischen Wetters erlebten wir eine sehr sehenswerte und wandernswerte Tour.

Streckenbeschreibungen und Tourdaten gibt es hier:

Allgemeines zur Tour

Die Wanderstrecke ist auf der ganzen Tour sehr gut ausgezeichnet und führt größtenteils auf Wegen und Pfaden durch die Landschaft. Die ganze TourNatur über gab es immer wieder Bänke zum Ausruhen. Jede Bank ist mit ihrer eigenen Nummer ausgezeichnet. Per Telefon oder Email können damit Beschädigungen gemeldet werden und eindeutig einer Bank zugeordnet werden.

TourNatur: Auf zum Rotenfels

Clever: Melden beschädigter Bänke und Einrichtungen

Einkehrmöglichkeiten gibt es keine (ausgenommen an der Handfähre in Bad Münster am Stein-Ebernburg). Ausreichend Wasser und Proviant solltet Ihr mitführen.

Während unserer Wanderung trafen wir immer wieder auf andere Wanderer. Oft waren es zwei Personen, aber auch viele Wandergruppen in unterschiedlichen Größen trafen wir auf der Tour. Wir wanderten samstags und im Regen. Vermutlich dürfte die Tour bei gutem Wetter und mitten in einer Ferienzeit ziemlich bevölkert sein.

Ich habe in Tourbeschreibungen beispielsweise auf Outdooractive die Kennzeichnung „schwer“ gesehen. Für mich erscheint das einerseits etwas übertrieben. Andererseits ist gerade der Aufstieg von Norheim zum Rotenfels sehr steil, teilweise sehr steinig und unbefestigt. Auch der Abstieg von der Höhe nach Bad Kreuznach ist anfangs recht steil. Von daher kann ich die Einstufung durchaus verstehen, insbesondere beim Wandern mit schlechtem Wetter.

Ein holpriger Start

Im September hatte mich die Wettervorhersage bei meiner Waldwanderung bei Schöneberg im Hunsrück wunderbar enttäuscht: Anstelle eines ganztägigen Regens wanderte ich regenlos und teilweise sogar im Sonnenschein. Gestern sollte es über den Tag verteilt größtenteils bewölkt und teilweise sonnig sein. Auch dieses Mal enttäuschte mich die Wettervorhersage: Etwa die Hälfte der Zeit unserer fünfeinhalbstündigen Wanderung regnete es, teilweise richtig stark, teilweise lästig nieselnd.

Zuhause warteten Die Manuela und ich zuerst noch auf eine Lieferung, dann fuhren wir mit dem Auto von Selzen nach Bad Kreuznach, wo wir uns durch den starken Verkehr quälen mussten. Quälen tat uns auch der heftige Regen während unserer Autofahrt. Wir beide sprachen kein Wort darüber, aber später unterhielten wir uns darüber. Beide hatten wir starke Bedenken. Ich spielte mit dem Gedanken, dass wir uns in Bad Kreuznach in ein Café setzen würden und danach wieder nach Hause fahren sollten.

Als wir gegen 11:30 Uhr auf den Parkplatz an der Saline Karlshalle fuhren, hatten sich der Regen und wir uns etwas beruhigt. Der Parkscheinautomat verlangte gnädigerweise nur 2 Euro für ein Tagesticket, das ich hinter die Autoscheibe legte, und wir passten unsere Kleidung dem Nieselregen an. Wobei es gleich wieder anfing, stärker zu regnen.

Die Manuela und ich (als der Entspannende) ließen das Wetter sein wie es war (woran wir eh nichts ändern konnten) und genossen die Wanderung.

Salinen oder Gradierwerke?

Die Salinen in Bad Kreuznach wirkten in dem Regen nicht sehr eindrucksvoll. Das lag aber eindeutig an dem Regen und unserer Laune. Deswegen schauten wir sie uns nicht näher an. Gelohnt hätte es sich wahrscheinlich schon.

Saline Karlshalle

Salinen (Gradierwerke) von Bad Kreuznach

Ein Gradierwerk (auch Leckwerk) ist eine Anlage zur Salzgewinnung. Sie besteht aus einem Holzgerüst, das mit Reisigbündeln (vorwiegend Schwarzdorn) verfüllt ist. Das Verb „gradieren“ bedeutet „einen Stoff in einem Medium konzentrieren“. Im Falle eines Gradierwerks wird der Salzgehalt im Wasser erhöht, indem Sole durch das Reisig hindurchgeleitet wird, wobei auf natürliche Weise Wasser verdunstet. Außerdem lagern sich Verunreinigungen der Sole an den Dornen ab; dadurch wird die Qualität des erzeugten Salzes erhöht.

Viele Gradierwerke sind Teil eines Salzwerks, das aus einem Gradierwerk und einer Saline besteht. Häufig werden Gradierwerke falsch als „Salinen“ bezeichnet. Gelegentlich werden auch Reisiginstallationen in Schwimmbädern Gradierwerk genannt, die wie Gradierwerke funktionieren, aber deutlich kleiner als Anlagen sind, die sich in Kurparks befinden.

(Seite „Gradierwerk“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2016, 16:15 UTC. (Abgerufen: 9. Oktober 2016, 07:41 UTC))

Also ich kenne niemanden, der die „Gradierwerke“ in Bad Kreuznach im Gespräch wirklich so nennt. Alle sprechen über die „Salinen“.

„Gans“ und Burgruine Rheingrafenstein

Egal, wir trotteten an der Saline vorbei in Richtung Süden und bogen nicht lange danach nach links aufwärts ab. Ein paar Minuten liefen wir parallel an der Bahnstrecke entlang, um dann erneut nach links hoch in den Wald zu laufen. Dort ging es immer weiter aufwärts, wenn auch nicht steil.

TourNatur-Weg

Blick auf Nahe und Bad Münster am Stein-Ebernburg

Blick auf Bad Münster am Stein-Ebernburg

Yeah! Manuela jubelt

Meistens war das Tal auf dem ersten Teil der Wanderung bis zur Überquerung der Nahe von den Bäumen verdeckt. Aber je weiter wir zur Nahe kamen, desto öfters gab es Aussichtspunkte, die einen wunderbaren Blick auf das Nahetal öffneten. Am Aussichtspunkt Gans regnete es gerade nicht, und der Ausblick auf die Burgruine Rheingrafenstein, die Nahe und Bad Münster am Stein-Ebernburg war wirklich grandios:

Der Aussichtspunkt Gans befindet sich mitten im Naturschutzgebiet Bad Kreuznacher Stadtwald (Wandergebiet Gans). Der Name Gans ist vermutlich auf eine keltische Bezeichnung der Geröllhalde zurückzuführen. Vom Aussichtspunkt aus bietet sich ein herrlicher Blick über die Kurstädte Bad Münster am Stein-Ebernburg und Bad Kreuznach.

Aussichtspunkt Gans

Blick auf Burgruine Rheingrafenstein, Nahe und Bad Münster am Stein-Ebernburg

Blick auf Burgruine Rheingrafenstein, Nahe und Bad Münster am Stein-Ebernburg

Blick auf Aussichtspunkt Gans, Burgruine Rheingrafenstein

Kurz danach führte der Weg am Schloss Rheingrafenstein vorbei. Zumindest zeigte die Karte von Outdooractive basierend auf Openstreetmap „Schloss Rheingrafenstein“ an. Laut Google und der gefundenen Website ist es das „Hofgut Rheingrafenstein“. Das Hofgut erschien uns irgendwie vernachlässigt. Das große Tor war verschlossen. Ein leerer Metallpfahl hatte vermutlich einmal eine Werbeschrift oder eine Leuchtreklame beheimatet.

Hofgut (Schloss?) Rheingrafenstein

Irgendwann war uns ein Wanderer entgegengekommen. Er hatte uns nach dem Weg zur Burg Rheingrafenstein gefragt. Wir hatten nicht so wirklich darauf geachtet, wo die Burg war, und dass sie tatsächlich auf unserer Strecke lag. So hatten wir mit den Schultern gezuckt und gemeint, wir kämen von Bad Kreuznach. Jetzt trafen wir nach dem Hofgut den Wanderer zusammen mit seiner Gruppe aus der Pfalz (zusammen etwa 12 Personen) … kurz vor der Burgruine Rheingrafenstein 🙂

Die Wandertour führt direkt an der Burgruine Rheingrafenstein vorbei. Wir nahmen den kleinen Abstecher und bestiegen die Burgruine, die wie auf einem Felsdom über dem Nahetal liegt. Ganz oben dann stießen wir wieder auf die pfälzer Wandergruppe, die dort rasteten.

Die Burg Rheingrafenstein ist die Ruine einer Felsenburg auf einer 136 m hohen Porphyrfelsformation bei 245 m ü. NN, dem Rheingrafenstein, vor tausend Jahren als Huhinstein bekannt, direkt an der Nahe gegenüber von Bad Münster am Stein-Ebernburg, einem Stadtteil von Bad Kreuznach im gleichnamigen Landkreis.

[…]

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg von Spaniern erobert und im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 von Truppen des französischen Generals Mélac zerstört. Die Reste wurden 1721 zum Bau einer Saline verwendet. Die Residenz der zuletzt ansässigen fürstlichen Linie von Grumbach wurde im Anschluss nach Gaugrehweiler verlegt.

(Seite „Burg Rheingrafenstein“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. Juli 2016, 07:01 UTC. (Abgerufen: 9. Oktober 2016, 08:03 UTC))

Blick auf Burgruine Rheingrafenstein

Burgruine Rheingrafenstein

Blick auf Nahe und Bad Münster am Stein-Ebernburg

Blick runter auf die Nahe von der Burgruine Rheingrafenstein

Blick nach Bad Kreuznach von Burgruine Rheingrafenstein aus

Selfie auf der Burgruine Rheingrafenstein

Von der Burgruine aus führte der Weg im Zickzack und großteils in Stufen mit Holzbohlen abwärts in Richtung Nahe. Etwa 250 Meter vor der Nahe wollte uns die Tourauszeichnung an einem Baum zum Abbiegen nach links verleiten. Wir merkten uns die Abbiegung. Doch wir folgten dem Weg abwärts zur Nahe und damit zur Handfähre. Kurz davor wiesen die Schilder wieder die TourNatur aus.

Abstieg von der Burgruine Rheingrafenstein

Handfähre über die Nahe

Erst hier unten wurde mir bewusst, dass die Nahe kein Bach sondern ein kleiner Fluss ist. Die Anlegestelle der Fähre wirkte verwaist, doch nachdem wir ein wenige Sekunden herumgestanden hatten, öffnete sich auf der anderen Naheseite die Tür des flachen Gebäudes. Der Fährmeister hatte uns gesehen und brachte die Fähre auf unsere Seite. Dabei konnte er passenderweise ein Paar mitnehmen, das gerade auf seiner Seite ankam.

Direkt an der Nahe-Promenade am Kurpark befindet sich die einzige handgezogene Fähre Süddeutschlands. Sie verbindet von Ostern bis Anfang November Bad Münster mit dem Huttental, von wo aus ein Wanderpfad zum Rheingrafenstein bzw. der Wanderweg zum Kuhberg nach Bad Kreuznach führt.

Die Personenfähre an der Nahe ist nicht nur eine Rarität, sondern auch ein Stück Verkehrsgeschichte, denn sie wurde bereits 1721 erwähnt.

(Nahefähre – Einzige handgezogene Fähre in Südwestdeutschland)

Handfähre Nahe bei Bad Münster am Stein-Ebernburg

Handfähre Nahe bei Bad Münster am Stein-Ebernburg

Blick von der Handfähre Nahe bei Bad Münster am Stein-Ebernburg

Handfähre Nahe bei Bad Münster am Stein-Ebernburg

Die Fahrt kostete 1 Euro pro Person. HaJos Fähre fährt vom 1. April bis zum 31. Oktober:

Fr.-So. und an Feiertagen 9 – 18 Uhr sowie Di. – Do. 14 – 18 Uhr (in den Sommerferien Mo. – Do. 13 – 18 Uhr)

Falls die Fähre nicht gefahren wäre (beispielsweise aufgrund von Krankheit), wären wir zur Abbiegung zurückgegangen und hätten einen kleinen Umweg (etwa 1,5 km) genommen.

Zum Nahetal und zur Fähre und gibt es beim SWR zwei Berichte :

Wir setzten zum anderen Ufer über und genossen die ruhige Fahrt. Eigentlich, so dachte ich mir, müsste eine Kanufahrt auf der Nahe eine super Sache sein. Tatsächlich finde ich dazu etwas im Netz:

Friedensbrücke, Norheim, Götzenfels

An der Nahe entlang liefen wir bis zur Friedensbrücke und überquerten dort wieder die Nahe. Früher war die Friedensbrücke eine Eisenbahnbrücke, inzwischen ist es eine enge Straßenbrücke mit einem Fußgängersteig.

Ehemalige „strategische Eisenbahnbrücke“.

Erbaut 1904 für den militärischen Aufmarsch gegen Frankreich. Heute Bindeglied zwischen den beiden Stadtteilen Bad Münster a. Stein in der ehem. preußischen Rheinprovinz und Ebernburg in der ehem. bayrischen Pfalz. Erneuert 1994 durch RWE Energie AG als Teil ihrer Werkstraße zu Umspannungsanlage und Wasserkraftwerk Niederhausen.

(Schild am Straßenrand)

Ebernburg und die Nahe

Friedensbrücke über die Nahe bei Bad Münster am Stein-Ebernburg

Blick vom Rotenfels auf die Friedensbrücke

Auf der ehemaligen Werkstraße von RWE liefen wir weiter. Nachdem es zuletzt einige Zeit trocken geblieben war, fing es jetzt wieder einmal an zu regnen. So zogen wir wieder unsere Caps und Regenjacken auf.

Ehemalige Werkstraße der RWE

Bei Norheim überquerten wir auf einer Fußgängerbrücke die Nahe erneut. Rechts von Norheim liefen wir in die Weinberge hoch. Zunächst war der Anstieg zwar stark aber nicht sonderlich herausfordernd, aber das sollte sich ändern.

TourNatur: Auf zum Rotenfels durch die Weinberge

Rotenfels

Denn wir näherten uns dem Rotenfels. Bereits von der Friedensbrücke und auch von der Fußgängerbrücke hatten wir das Felsmassiv (Der Rotenfels – Ein beeindruckendes Felsmassiv) bewundern können.

Rotenfels

Der Rotenfels (327 m ü. NHN) zwischen Bad Münster am Stein-Ebernburg und Norheim besitzt 202 Meter Wandhöhe und ist 1200 Meter lang. Außerdem ist der Rotenfels die steilste Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien. Der Rotenfels gehört zum größten Teil dem Dorf Traisen an.

Das Felsmassiv besteht aus rötlichem Rhyolith, einem Porphyr-Gestein, mit feinkörnig-kristalliner Struktur. Er ist sowohl Naturschutzgebiet als auch bekanntes Revier für Kletterer und Bergsteiger.

(Seite „Rotenfels“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. August 2016, 17:57 UTC. (Abgerufen: 9. Oktober 2016, 08:53 UTC))

Jetzt ging es wirklich steil aufwärts. Die Pfade waren teilweise mit Holzbohlen zu Treppen ausgearbeitet. Aber eben nur teilweise. Aufgrund des feuchten und regnerischen Wetters waren die Steine und Holzbohlen glitschig. Am Götzenfels entlang ging es immer weiter aufwärts.

TourNatur: Auf zum Rotenfels

TourNatur: Auf zum Rotenfels

TourNatur: Auf zum Rotenfels

Auf der Höhe führte uns der Weg durch einen Wald. Da trafen wir dann auch die pfälzer Wandergruppe wieder, zum vierten Mal. Das Hallo war groß 😉 Ein Hinweisschild leitete uns später zur Bastei. Die Bastei ist ein befestigter Aussichtspunkt. Noch einmal steigerte sich der Ausblick auf das Nahetal und das Massiv.

Die Bastei auf dem Rotenfels

Blick vom Rotenfels auf die Nahe

Blick von der Bastei auf den Rotenfels und die die Nahe

Blick vom Rotenfels

Blick auf die Bastei auf dem Rotenfels

Auf der Höhe und an der Kante entlang liefen wir in Richtung Nordosten, um dann nach Nordwesten am Wald entlang abzubiegen. Schließlich überquerten wir eine Straße und bogen wir nach 15 Metern nach rechts in den Wald ein. Auf recht konstanter Höhe führte der Weg ohne große Kurven durch den feuchten Wald. Am Wegesrand waren immer wieder einmal eine Hütte zum Unterstehen (beispielsweise Martha-Hütte, Elisabeth-Hütte). Nur selten hatten wir vom Weg oder einer der Hütten aus einen Blick auf das Nahetal.

TourNatur-Weg

TourNatur-Weg: Feuchtes Moos

Abstieg nach Bad Kreuznach und Heimfahrt

Zunächst nur leicht ging es auf dem Weg abwärts. Dann jedoch bogen wir ab, um im Zickzack rund 160 Höhenmeter nach Bad Kreuznach hinunterzusteigen.

Abstieg nach Bad Kreuznach

Blick auf Bad Kreuznach

Und ja: Am Ende der Wanderung riss dann die Wolkendecke auf 😉

Der Weg endete an der Brücke, auf der die Salinenstraße über die Nahe führt. Von der Brücke aus nutzten wir einen schönen Blick auf die Saline Karlshalle für ein Selfie. Nach der Brücke führte rechts eine Treppe zum Parkplatz zurück.

Selfie vor der Saline (Gradierwerk) Karlshalle in Bad Kreuznach

Zurück in Selzen fütterten wir noch die @Alohakatzen und feierten den Tag mit einem Abschluss in der Gutsschänke Wilmshof.

Tourdaten

Ich fand die Tour „Vitaltour TourNaturSalinental“ bei meiner Suche für eine Tour in der Nähe bei Outdooractive.

Die Route berührt die eindrucksvollsten Bereiche des engen Felsentals der Nahe und verblüfft mit der Vielfalt der Landschaftstypen, die um das Salinental und die beiden Heilbäder Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg durchwandert werden. Flusstal, Wald- und Wiesenbereiche, Weinberge, Parkanlagen und Passagen im Felsgestein wechseln in rascher Folge. Bei der Wegeführung wurde Wert darauf gelegt, die Vielseitigkeit der Flora und Fauna erlebbar zu machen.

Dort ist die Tour so ausgewiesen:

  • Schwierigkeit: schwer
  • Strecke: 15,2 km
  • Dauer: 6:30 Std.
  • Aufstieg: 543 m
  • Abstieg: 543 m

Ich habe unsere Wanderung mit Outdooractive aufgezeichnet. In der Outdooractive-App gibt es zwei Funktionen über das Menü einer Tour:

  • Offline speichern„: Speichert die Tour inklusive Kartenmaterial zur Offline-Verwendung auf dem Smartphone.
  • Als Vorlage bei der Track-Aufzeichnung verwenden„: Damit wird einerseits in der App auf der Karte die Tour (beispielsweise auf dem Merkzettel gewählt und dann offline gespeichert) angezeigt. Andererseits sehe ich immer meine aktuelle Position, und die App zeichnet meine tatsächlich gelaufene Tour auf.

Bereits in der Vergangenheit stellte ich fest, dass die Daten von Touren auf Outdooractive oder selbstgeplanter Touren von den Daten tatsächlich aufgezeichneter Touren abweichen. So war bislang die Streckendauer von selbst aufgezeichneten Touren immer etwa 20 Prozent höher.

Meine Tourdaten:

  • Strecke: 18,1 km
  • Zeit insgesamt: 5 Stunden 26 Minuten
  • Zeit in Bewegung: 3 Stunden 33 Minuten
  • Gesamtgeschwindigkeit: 3,3 km/h
  • Geschwindigkeit in Bewegung: 5,1 km/h
  • Geschwindigkeit max.: 16,2 km/h
  • Dauer: 5:26 Std.
  • Aufstieg: 985 m
  • Abstieg: 965 m
  • Höchster Punkt: 324 m
  • Tiefster Punkt: 98 m

Karte unserer Wanderung TourNatur (Screenshot Outdooractive)

Höhenprofil unserer Wanderung TourNatur (Screenshot Outdooractive)

Alle Fotos

Alle Fotos gibt es im Flickr Fotoalbum „TourNatur Salinental“ (Maps Kartensansicht)

About the author

Ich bin Frank Hamm und entspanne und genieße beim Wandern, Joggen, Genießen, Reisen. Ich schreibe als Der Entspannende und Der Schreibende sowie im INJELEA-Fachblog. Beruflich bin ich Unternehmensberater für Kommunikation und Kollaboration. Ich bin noch unterwegs auf Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest. Mit „frank@derentspannen.de“ erreicht Ihr mich per E-Mail.

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