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Mein Halbmarathon beim Stuttgartlauf

Im November letzten Jahres war ich so leichtsinnig, mich mit meinem Halbmarathon-Vorhaben zu outen. Am Samstag fuhren Manuela und ich nach Stuttgart zum meinem Cousin und seiner Frau. Am Sonntag lief ich den Halbmarathon in 2:22:11 Stunden.

  • Die Startinfo kam am Donnerstag gerade noch rechtzeitig per Post. Bei der Startinfo sind die Tickets für den Nahverkehr am Samstag und am Sonntag dabei.
  • Am Samstag fuhren wir mit der U-Bahn zur Hanns-Martin-Schleyer-Halle und holten wir die Startunterlagen (im Wesentlichen die Startnummer mit ein paar Sponsorenflyer) ab. Bei den Startunterlagen war auch eine Plastiktüte, in die man seine Wechselklamotten tun kann (und dann zentral deponieren kann). Das verschaffte mir bereits einen guten Eindruck von der Start- und Zielumgebung.
  • Am Sonntag Morgen fuhren wir kurz nach 7 Uhr mit der U-Bahn wieder rein nach Stuttgart. Wir liefen noch ein bisschen herum, schauten uns die Inliner beim Starten an (08:30 Uhr), um dann kurz danach in unseren Startblock zu gehen.
  • Unser Startblock lief gegen 09:08 Uhr los. Ich startete die ersten 2 Kilometer etwas zu schnell. Ich dachte zunächst, die Garmin Fenix hätte sich irgendwie verrechnet, denn ich empfand meine Geschwindigkeit als langsam. Und fast alle anderen überholten mich! Tatsächlich jedoch war ich etwas zu schnell. Später überholte ich einige der Läufer wieder.
  • So etwa bei Kilometer 13 oder 14 hatte ich leichtes Seitenstechen. Ich machte etwas langsamer und konzentrierte mich. Ich schiebe das mal auf das hastige Trinken.
  • Bis Kilometer 17 war ich okay, danach hatte war ich ziemlich außer Puste, so dass meine Geschwindigkeit von 6:30 Minuten/km auf über 7:00 Minuten/km sank.  Für etwa jeweils 100 Meter musste ich ins Gehen wechseln, weil ich außer Puste war.
  • Das Wasser aus den Plastikbechern zu trinken, gelang mir nur mäßig. Tatsächlich musste ich anschließend aufstoßen (obwohl keine Kohlensäure drin war). Irgendwann trank ich immer nur einen Schluck und schüttete mir das Wasser über den Kopf. Das nächste Mal nehme ich mein eigenes Wasser mit (in einem Gürtel mit Trinkflaschen aus Kunststoff).
  • Nach dem Zieleinlauf in der Mercedes-Benz-Arena ging es wieder hinaus (noch im abgesperrten Bereich), wo ich mir ein Paar Becher vom Alwa-ISO-Getränk sowie ein alkoholfreies Erdinger gönnte. Dann trafen wir vier uns draußen, holten unsere Medaillen und Urkunden ab, ließen uns die Medaille für 5 Euro gravieren und fuhren dann mit der Bahn wieder zurück.
  • Die Urkunde meint zu meiner Laufzeit: 2:22:11 Stunden. Mein Primärziel lag darin, anzukommen. Mein zeitliches Ziel hatte ich mir für 2:15 bis 2:30 Stunden gesetzt.
  • Ich bin mit meinem ersten Halbmarathonlauf sehr zufrieden. Genauer gesagt: Ich bin total glücklich 🙂

Die Aufzeichnung meiner Tour heute liegt auf Runtastic. Auf Outdooractive habe ich den Halbmarathon als Tour angelegt.

Ein paar Fotos.

Die Fotos sind im Flickr-Fotoalbum „Stuttgartlauf 2017 (Halbmarathon)“.

About the author

Ich bin Frank Hamm und entspanne und genieße beim Wandern, Joggen, Genießen, Reisen. Ich schreibe als Der Entspannende und Der Schreibende sowie im INJELEA-Fachblog. Beruflich bin ich Unternehmensberater für Kommunikation und Kollaboration. Ich bin noch unterwegs auf Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest. Mit „frank@derentspannen.de“ erreicht Ihr mich per E-Mail.
5 Responses
  1. Hi Du, ich finde es wirklich bemerkenswert, dass Du diese ganze Aktion konsequent durchgezogen hast. Ich verbeuge mich und gratuliere Dir sehr sehr herzlich zum Ankommen und auch zu der Zeit. 👍👍😃😃

    1. Hi Markus, vielen Dank! Ich bin mal gespannt, ob ich weitere Halbmarathons laufen werde. Vielleicht jogge ich einfach nur weiter durch die Weinberge, jetzt halt auch mal etwas weiter 🙂

  2. Ich denke, dass Bauchgefühl sollte bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen, oder? Laufen war früher für mich vor allem Spaß. So gesehen würde es mich persönlich eher nicht zu solch großen Events ziehen. Andererseits lernt man so sicher auch immer wieder neue prima Leute kennen und man lernt auch was über sich, wie ich finde. Das Gute ist, dass Du dieses „Projekt“ nun erfolgreich abgeschlossen hast. Eine neue Geschichte beginnt. Dafür wünsche ich Dir vor allem Spaß & Entspannung. Sollte ich es eines Tages schaffen, mein Gewicht wieder auf ein Niveau zu bringen, dass Laufen eine Option ist, dann werde ich definitiv auch wieder anfangen.

    1. Ja, für mich ist das Laufen vor allem Erholung und Laufen in der Natur. So ein großes Event war mal toll. Terminlich ist es dieses Jahr eh etwas eng. Mir hat jemand den Tipp gegeben, dass im April ein Weinstraßen-Marathon/-Halbmarathon ist. Vielleicht nehme ich mir das einfach mal vor, das reicht mir wahrscheinlich 🙂

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