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Joggen auf dem Lande – ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. Für alle Fälle habe ich dafür dann auch noch einen Plan B in petto. Heute morgen sah mein Plan fürs Joggen so aus:

  • Kurz vor 9 Uhr zur Haltestelle „Selzen Ortseingang“ joggen.
  • Mit dem Bus zum Marktplatz von Gau-Odernheim fahren.
  • Von Gau-Odernheim mit einem kleinen Schlenker über den Petersberg gemütlich als leichtes Training an der Selz zurück nach Selzen Joggen.

Panoramablick vom Petersberg (weit, weit weg: Donnersberg)

Ich hatte keinen Plan B. Inzwischen bin ich seit etwa 4 Stunden wieder zurück und habe mich erholt. Das mit dem Joggen als Training für den Stuttgartlauf war heute ein Satz mit „x“ – Nix!

  • Der Bus fuhr nicht schon um 9:07 Uhr sondern erst um 9:37 Uhr. Ich hatte mir die falsche Zeit gemerkt.
  • Also joggte ich etwa 5 Kilometer bis nach Undenheim, um dann in den Bus einzusteigen.
  • Der Busfahrer und ich unterhielten uns übers Joggen, er joggt auch. Ich erzählte ihm, was bei meiner Planung schief lief, und dass ich jetzt ganz bestimmt nicht mehr auf den Petersberg laufen würde. Ich war schließlich schon 5 Kilometer – wenn auch nur leicht – aufwärts gejoggt.
  • In Gau-Odernheim joggte ich vom Marktplatz aus los und … auf den Petersberg. Das hätte ich lassen sollen.
  • Es war schon warm, sehr warm.
  • Ich hatte weder eine Cap auf noch mich mit Sonnenschutz eingecremt. Immerhin hatte ich meinen Gürtel mit einem Wasservorrat dabei.
  • Anstelle die „normale“ asphaltierte Strecke (die Selztal-Radstrecke) zu laufen, lief ich querbeet durch Weinberge und Hügel und auf unbefestigten Wirtschaftswegen.
  • Recht schnell ging mir die Puste aus. Immer mal wieder fiel ich vom Trab in schnelles Gehen.
  • Immerhin hatte ich noch so viel Hirn, quer durchs Selztal nach Undenheim zu joggen, anstelle die komplette Strecke nach Selzen zurückzujoggen.
  • Von Undenheim fuhr ich mit dem Bus nach Selzen zurück. Von der Haltestelle joggte ich dann zurück nach Hause.

Ich hätte mich an den Plan halten sollen, wenn ich schon keinen Plan B hatte. Lockeres aber längeres Training ohne große Höhenmeter. Ich glaubte – wie in den letzten Wochen immer wieder – ich hätte mein Training voll im Griff. Doch zweieinhalb Wochen Laufpause mit einer Erkältung hatten ihre Spuren hinterlassen. Außerdem reagiere ich in letzter Zeit wieder häufiger und heftiger aufgrund meiner Histaminintoleranz. Ich muss also wieder kontrolliert auf meine Ernährung achten. Da habe ich in letzter Zeit geschludert.

Alles in allem steht mein Halbmarathon in Stuttgart momentan unter keinem sehr guten Stern. Noch aber glaube ich daran, ihn in einer einigermaßen passablen Zeit schaffen zu können.

Bei allem läuferischen Unbill heute hatte ich wunderbare Ausblicke über und in dem Selztal.

Die Fotos sind im Flickr-Fotoalbum „Joggen auf dem Lande“.

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About the author

Ich bin Frank Hamm und entspanne und genieße beim Wandern, Joggen, Genießen, Reisen. Ich schreibe als Der Entspannende und Der Schreibende sowie im INJELEA-Fachblog. Beruflich bin ich Unternehmensberater für Kommunikation und Kollaboration. Ich bin noch unterwegs auf Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest. Mit „frank@derentspannen.de“ erreicht Ihr mich per E-Mail.
2 Responses
  1. Lieber Frank,
    vielen Dank für deine vielen wundervollen Berichte! Ich liebe es zu wandern, in der Natur zu sein. Es gibt Kraft und Erholung. Deine Fotos machen sooo viel Lust auf eine nächste Tour! Liebe Grüße von Tina

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    1. Liebe Tina,
      es freut mich sehr, dass Dir meine Berichte und Fotos gefallen. Auch mir gibt das Wandern, Joggen und in der freien Natur zu sein sehr viel Kraft.
      Ganz herzliche Grüße aus der rheinhessischen Provinz
      Frank

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