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Ich bin im Halbmarathonwahn: Joggen versus Laufen

Seit vielen Jahren jogge ich. Ich glaube, so „richtig“ fing es bei der Bundeswehr an, als ich als Feuerleitoffizier und Wachoffizier am Wochenende meine Runde am Zaun der Feuerleitstation drehte. Durch die Jahre hinweg hatte ich immer wieder mal Pause, auch mal drei oder vier Jahre. Mittlerweile jogge ich ziemlich konstant seit etwa 2009, seit 2011 habe ich die Statistiken mit Runtastic.

Doch all die Jahre war ich immer Joggen, nie Laufen. Ich bin kein Läufer, ich laufe nicht. Ich bin nie der schnelle Läufer gewesen. Ich bin immer gejoggt, also getrabt. Im lockeren Trab jogge ich durch die Gegend, am liebsten durch die Landschaft. Also beispielsweise im Selztal, in den Weinbergen, im Wald (den wir hier in Rheinhessen leider so gut wie gar nicht haben). Beim Joggen knetet mein Gehirn sich und alle möglichen Gedanken. Die besten Gedanken und Ideen kommen mir beim Joggen, unter der Dusche oder beim Kaffee trinken auf der Terrasse.

Genießen und Spaß haben
Genießen und Spaß haben

Ich jogge.

Im Sommer hatte mich irgendwie ein bisschen Ehrgeiz gepackt, und ich hatte einen Trainingsplan mit Runtastic angegangen: 10 Kilometer in 1 Stunde. Mein Trainingsplan war aber im Oktober sehr löchrig geworden, und ist es im November auch noch. Am 13. November hätte ich das Rennen gehabt, den Lauf gegen die Zeit und mich selbst. Immerhin bin ich zuversichtlich: Ich hätte es gepackt. Aber es nagt doch an mir. In den nächsten Tagen werde ich mir einen „Renn-Tag“ aussuchen, und dann gegen die Uhr laufen.

Okay. Damit wäre also alles erledigt und gesagt. Wäre ich nicht so ein Idiot. In den letzten Wochen hatte sich ein hinterlistiger Gedanke in meinem verknoteten Gehirn festgesetzt.

Am Sonntag habe ich mich geoutet. Mein Cousin war mit seiner Frau zu Besuch. Sie läuft Marathon. Am Sonntag konnte ich meine Klappe nicht halten.

Im Juni nächsten Jahres laufen wir in Stuttgart einen Halbmarathon.

Und jetzt blogge ich auch noch darüber, damit mich alle Welt darauf ansprechen kann.

Ich bin ein Idiot, ich habe es provoziert. Eigentlich wollte ich immer nur joggen.

Mein Ziel ist ankommen. Keine Bestzeit, kein Zeitziel. Ankommen.

 

About the author

Ich bin Frank Hamm und entspanne und genieße beim Wandern, Joggen, Genießen, Reisen. Ich schreibe als Der Entspannende und Der Schreibende sowie im INJELEA-Fachblog. Beruflich bin ich Unternehmensberater für Kommunikation und Kollaboration. Ich bin noch unterwegs auf Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest. Mit „frank@derentspannen.de“ erreicht Ihr mich per E-Mail.

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