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Husky Trekking im Sauerland

Der Husky-Flüsterer
Der Husky-Flüsterer 🙂

Die allerbester aller Ehefrauen hatte mir im April zu meinem Geburtstag ein Husky Trekking geschenkt. Wir schenken uns schon lange nichts mehr, „was anstaubt“. Lieber ist uns ein gemeinsames Erlebnis. So ganz wurde ich dieses Mal auch nicht los, dass sie zu einem gewissen Anteil sich selbst das Husky Trekking geschenkt haben könnte.

Das Husky Trekking war bei Claudia Hesse und Andreas Achenbach von Husky-Events in Latrop bei Schmallenberg im Sauerland. Latrop ist ein Dorf mit weniger als 200 Einwohnern. Eine Stichstraße führt von Schmallenberg dorthin, so dass es keinen Durchgangsverkehr gibt. Lustigerweise sind die Hausnummern in der Latroper Straße nicht fortlaufend nummeriert. Wer also eine bestimmte Hausnummer sucht, sollte sich vorher informieren oder dann langsam durchfahren und auf die Hausnummern achten.

Latrop

Latrop bei Schmallenberg

Am Freitag, dem 24. Juni 2016, fuhren wir nach … Schwerte. Schwerte? Ja, wir besuchten nachmittags nämlich zunächst Minka und Caspa in Schwerte, um später dann nach Latrop weiterzufahren. Wir hatten uns ein Zimmer in der Pension Vonnahme von Freitag auf Sonntag gebucht. Wir wollten jede mögliche Hast am Samstag mit An- oder Abfahrt vermeiden. Es sollte ein entspanntes Wochenende werden – und das wurde es.

Mit unserer Ferienwohnung in der Pension Vonnahme waren wir sehr zufrieden, mit dem Frühstück ebenfalls. Wir hatten zwar ein Zimmer gebucht, aber Frau Vonnahme hatte uns irgendwie eine Ferienwohnung vorbereitet. Wir hatten da gar nichts gegen einzuwenden 🙂

Latrop ist sehr idyllisch und ruhig. Den Freitagabend nutzten wir für einen kleinen Rundgang und ein Abendessen im Gasthof zum Grubental.

Gasthof zum Grubental

Forelle im Gasthof zum Grubental

Rehgulasch im Gasthof zum Grubental

Husky Trekking

Der Husky-Flüsterer :-)
Am Samstag Morgen waren wir zu früh dran. Das Husky Trekking sollte um 12 Uhr sein. Wir fuhren aber schon um kurz nach 10 Uhr hin, um uns kurz zu orientieren. Andreas sah uns und gab uns den Tipp, noch einen Abstecher nach Schmallenberg zu machen.

Husky zum Kraulen

Um 12 Uhr war es dann soweit. Außer uns waren es noch sechs weitere Teilnehmer. Zunächst machen wir uns mit den Hunden (und sie sich mit uns) bekannt. Die Huskies waren neugierig und geduldig. Auch wenn einzelne Huskies sich einmal eine kurze Pause gönnten 🙂

Guck emol do!

Andreas und Claudia erläuterten und erzählten viel. Irgendwann durfte sich jeder einen Hund aussuchen beziehungsweise bekam einen Hund zugeteilt. Denn schließlich ist jeder Hund in seiner Art unterschiedlich. Einen sehr lebhaften und kräftigen Hund zu nehmen, der dann aufgrund der Körperkräfte schwer zu handhaben ist, das ist doch unangenehm. Ich bekam Nituna, Manuela hatte sich Kasha ausgesucht.

Manuela und Nituna

Jeder bekam einen Hüftgürtel, über den dann der Husky mit einer Leine von etwa 2,5 Metern angeleint wurde. Nituna zog das erste Drittel des Weges ziemlich stark und auch später noch gelegentlich, so dass ich sie dann abbremsen musste. Anfangs waren auch alle Hunde schnell durstig. Es war zwar nicht sehr warm, aber durch die körperliche Betätigung brauchten sie schnell Wasser. Dazu war die Luftfeuchtigkeit an dem Tag ziemlich hoch. Die Hunde liefen dann einfach in den Bach neben dem Weg. Teilweise legten sie sich dann richtig in das Wasser hinein.

Ständig durstig: Die Huskies

Etwas nach der Hälfte des Rundweges fing es an zu regnen – und es hörte nicht mehr auf. Ich hatte mich mit meiner Einschätzung vertan und tapfer meine Regenjacke im Rucksack gelassen. So war ich dann auch irgendwann klatschnass.

Kasha, Manuela, Frank und Nituna

Wir kamen etwa um halb vier Uhr zurück. Nach dem Ausschirren ging es in eine Hütte, wo eine Brotzeit mit Wurst und Käse für uns bereit stand. Das ganze Trekking über hatten wir viel Zeit, um uns mit den Hunden zu beschäftigen (wenn sie nicht gerade sehr kräftig an der Leine zogen 🙂 ). Andreas und Claudia anworteten gerne und ausführlich auf unsere Fragen. Auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte, hatten wir sehr viel Spaß und Unterhaltung. Das war eine super Sache, dieses Husky Trekking!

Am Abend gingen wir erneut in Latrop essen, diesmal im Landgasthof Hanses Bräutigam. Am Sonntag fuhren wir nach dem erneut reichlichen Frühstück ab. Die Rückreise nutzten wir noch für einen Zwischenstopp und Besuch bei Verwandschaft.

(Direktlink Latrop bei Google Maps)

Fotoalbum Latrop

Flickr Fotoalbum „Latrop bei Schmallenberg“ (Diashow)

Fotoalbum Husky Trekking

Flickr Fotoalbum „Husky Trekking in Latrop“ (Diashow)

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About the author

Ich bin Frank Hamm und entspanne und genieße beim Wandern, Joggen, Genießen, Reisen. Ich schreibe als Der Entspannende und Der Schreibende sowie im INJELEA-Fachblog. Beruflich bin ich Unternehmensberater für Kommunikation und Kollaboration. Ich bin noch unterwegs auf Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest. Mit „frank@derentspannen.de“ erreicht Ihr mich per E-Mail.
2 Responses
  1. Hallo Frank,

    ach, das sieht ja super aus! Wie goldig die Fellnasen aussehen – ein Traum 🙂 Wie viele Kilometer seid Ihr denn gewandert? Machen die dort auch Schlittenfahrten? Ich hatte mal geschaut: Hier im Saarland bieten sie auch Schlittenhund-Trekking an. Mal sehen, ob ich das mal mache. Sieht in jedem Fall nach viel Spaß aus 🙂 Schade nur, dass das Wetter nicht ganz so ideal mitspielte bei Euch – aber den Hunden hat das wohl nichts ausgemacht 😉

    Liebe Grüße,
    Bianca

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    1. Hallo Bianca,

      es waren etwa 8,5 Kilometer. Schlittenfahrten dürfen sie (weder mit richtigen Schlitten noch mit Wagen) nicht anbieten, da steht wohl ein Forstgesetz im Weg.

      Ach, das Wetter hat weder den Hunden noch uns etwas ausgemacht 🙂 Wir hatten jedenfalls richtig viel Spaß – und entspannend war es auch noch.

      Liebe Grüße, Frank

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