Der Entspannende - Entspannen bei Wandern, Genuss und Kultur in Rheinhessen und der Welt.

Genießet, habet Spaß und mehret ihn!

Genießen und Spaß haben
Genießen und Spaß haben

Vor einem Jahr habe ich mich schon einmal bedankt. Wie man das als Blogger halt so macht – mit einem Blogartikel (auch wenn ich das vor letztem Jahr schon lange nicht mehr gemacht hatte).

Vor einem Jahr war ich auf Maui, Hawai’i, und genoss an meinem Geburtstag frühes Aufstehen, den Sonnenaufgang auf dem Haleakala, Halemau’u Trail, das Upcountry, Charley’s Maui – Hawai’i eben. So, jetzt ist es raus. Ich habe schon wieder Geburtstag. Für alle, die noch nicht nachgeschaut haben: Ich bin jetzt 54. Fühlen tue ich mich bei weitem noch nicht so. Ich glaube, dass das ganz wesentlich dafür ist, wie man sich generell fühlt. Ich sitze jetzt beispielsweise im Baristaz in Mainz und genieße das junge Volk (oh, jetzt fühle ich mich doch etwas älter…). Das tut immer gut, das mit dem jungen Volk. Oder auch eben über den Tellerrand schauen. Falls Ihr schon in meinem Alter seid: Probiert es aus und vergesst es nicht.

So wie letztes Jahr auch habt Ihr verdient zu erfahren, was ich mit Euren Glückwünschen an diesem Tag denn so anfange. Was ich aus meinem Geburtstag und Euren Wünschen mache. Eure Nachrichten drehten sich sehr oft um:

#Gutes #Glueckwuensche #Genuss #Spass #Sonne

Ich solle also meinen Spaß an diesem meinem Tag haben und ihn genießen. Das habe ich und bin noch mittendrin. Das passt. Ich habe mir extra frei genommen, damit ich Eure Wünsche befolgen kann. Und weil es mir so gefällt, ein kleiner Ratschlag von mir: Genießet, habet Spaß und mehret ihn!

Das Leben ist viel zu kurz, um ernst zu sein.

Webers Grillbibel

Heute morgen stand ich kurz nach sechs Uhr mit der allerbesten aller Ehefrauen auf. Da erwischten mich dann auch schon die ersten Glückwünsche und auch ein schönes Geschenk: Pfeift auf die Karrierebibel! Wahre Männer lesen die Grillbibel! Außerdem werden die allerbeste aller Ehefrauen und ich dieses Jahr diverse Unternehmungen unternehmen. Oper, Kleinkunst, Kino und so – vieles davon habe ich in den letzten Jahren zu kurz kommen lassen.

Die allerbeste aller Ehefrauen muss heute leider arbeiten (ätsch!), so dass ich das Vergnügen mit diesem wunderschönen Tag bis heute nachmittag alleine habe. Jedoch setzten wir uns heute morgen in aller Ruhe zu einem Kaffee mit @HerrIdefix zusammen, bevor sie dann losfahren musste.

Zuerst hatte ich das Vergnügen, mich über die zahlreichen Glückwünsche zu freuen und auch damit, mich für möglichst viele zu bedanken – auch wenn das aufgrund der Menge meistens nur ein “Fav” oder “Like” blieb. Das hat schon einiges an Zeit verbraucht. Aber es hat Spaß gemacht. Danach habe ich brav meine Gymnastikübungen absolviert. Das Alter hinterlässt seine Spuren – auch an der Lendenwirbelsäule. Nach dem kurativen Handeln kommt das präventive Handeln. Also halte ich meine Knochen und Gelenke fit, damit sowas nicht mehr vorkommt. Aber außer der körperlichen Ertüchtigung hilft sowas auch sehr gut beim Konzentrieren und Entspannen.

Das Entspannen habe ich dann anschließend auch noch eingeschoben. Ich habe meditiert. Na ja, zumindest probiere ich es derzeit aus mit Headspace. 10 Übungen, eine jeden Tag. Wobei ich da auch schon Pausen drin hatte. Es reizt mich aber einmal. Ob ich das weiter fortführe nach den ersten 10 kostenlosen Übungen und ein Abonnement abschließe, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich aber werde ich mein Autogenes Training wieder verstärken und (wieder) ernsthaft und regelmäßig durchziehen.

Mein Plan sah vor, dass ich dann anschließend mich fertig machen würde und nach Mainz reinfahren würde in Erwartung des prophezeiten schönen Wetters. Aber manchmal ist es einfach schöner, den Plan zu ändern anstelle an ihm festzuhalten.

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. – Hannibal, A-Team

Denn das Wetter war heute morgen in Selzen nicht wie versprochen. Es war viel, viel schöner. Blauer Himmel, warme Temperaturen. Die Vögel neben an im Park hatten das wohl vorausgefühlt und dementsprechend ihre Frühlingsgefühle in den Himmel gezwitschert. Laut und stark. Irgendwie war ich dann so auf dem Trip, dass ich den Plan eben umgeworfen und mir die Jogging-Klamotten angeworfen haben. Dann ging es raus aus dem Haus, und wenige hundert Meter weiter war ich in den Weinbergen. Wieder zwinkerten mir die Winzer zu. Die Rehe und der Fasan waren wohl woanders unterwegs, aber ansonsten war es wie letztens: Auf dem Lande in Rheinhessen.

Windradbaustelle
Windradbaustelle

Es war einfach wundervoll. Ich merkte zwar wieder, dass ich dieses Jahr mit dem Joggen geschludert hatte (nicht zuletzt aufgrund meiner Wirbelsäule), aber ich genoss den Lauf und hatte Spaß dabei. Hier bei Selzen in Rheinhessen gilt der Spruch eben: Das Land der tausend Hügel. Und so stehen auf den Hügeln auch zahlreiche Windräder zur Stromerzeugung. Neben einem Windrad lagen Flügel vermutlich zum Ersetzen bereit. Neben einem anderen lagen nicht nur Flügel sondern standen auch zwei Krane, die wohl die alten Flügel herunter- und die neuen Flügel hinaufziehen sollten.

Friedhof von Selzen
Friedhof von Selzen

Zurück trabte ich auch über den Friedhof von Selzen. Dort setzte ich mich etwas auf eine Bank und genoss die Sonne, die vielen Baumblüten und die fleißigen Insekten. Am Schluss powerte ich auf dem Park neben unserem Haus aus. Der Park ist ein ehemaliger Friedhof der evangelischen Kirche. Dort stehen ein paar alte Grabsteine, viele alte Bäume, einige Pflanzen, ein paar Bänke und die evangelische Kirche.

Park der evangelischen Kirche Selzen
Park der evangelischen Kirche Selzen

Ich bin kein schneller Läufer, aber ich brauche halt meine Zeit zum Auspowern. Und schließlich musste ich mich wieder den Geburtstagsglückwünschen von Euch widmen 🙂

Schließlich fuhr ich mit dem Auto bis nach Mainz-Hechtsheim und stieg dort in die Straßenbahn, um bis zum Schillerplatz in Mainz zu fahren. Von dort sind es nur ein paar Minuten bis zur Römerpassage, wo an der Außenseite das Baristaz ist – wo ich jetzt entspanne, meine Plantronics Backbeat Pro aufhabe, hawaiianische Musik höre, meinen Blogartikel in Byword schreibe, eine Kleinigkeit esse und Kaffee trinke.

Le Poivre Feinkost in Mainz
Le Poivre Feinkost in Mainz (Johannisstraße, am Leichhof)

Bevor ich wieder nach Hause aufs Land fahre, werde ich noch einen Abstecher ins “Le Poivre” machen und mir den Laden von Christine anschauen (habe ich, sieht alles sehr lecker aus!). Denn der Blogartikel von Best-of-Mainz.com (gelesen – natürlich – im RSS-Reader) hat mich neugierig gemacht. Zuhause werde ich mich noch etwas mit @HerrIdefix unterhalten und gemeinsam mit ihm auf @diemanuela warten.

Heute Abend werden wir dann bei – ganz, ganz bestimmt – weiter schönem Wetter im Hof vom Christianshof (Tipp: Im Juli ist dort das TKDT15 und im August das neunte WTIS – WebTreffen mit INJELEA in Selzen) sitzen, eine Kleinigkeit essen und zwei oder drei Kleinigkeiten trinken. Und – verzeiht mir das bitte – wahrscheinlich nicht an Euch denken sondern zu zweit den Abend genießen und Spaß haben.

Leckereien aus dem Le Poivre
Leckereien aus dem Le Poivre

Und entweder noch nachher oder dann morgen werde ich Fotos von heute hochladen und diesen Blogartikel abschließen und veröffentlichen.

Das mache ich also heute mit Euren Glückwünschen. Danke Euch allen!

Mahalo nui loa!

Nachtrag: Ja, wir waren noch im Christianshof 🙂

Christianshof
Weingut und Gutsschänke Christianshof (Hahnheim)

Flickr Fotoalbum „Genießet, habet Spaß und mehret ihn!“ (Diashow)

About the author

Ich bin Frank Hamm und entspanne und genieße beim Wandern, Joggen, Genießen, Reisen. Ich schreibe als Der Entspannende und Der Schreibende sowie im INJELEA-Fachblog. Beruflich bin ich Unternehmensberater für Kommunikation und Kollaboration. Ich bin noch unterwegs auf Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest. Mit „frank@derentspannen.de“ erreicht Ihr mich per E-Mail.
4 Responses
  1. Das klingt nach einem wirklich gelungenen und entspannten Tag. Demnächst also der Christianshof und das bei diesem wirklich tollen Wetter. Auf Euch Drei, also auf Dich zu Geburtstagskind und Dich liebe Manuela und last but not least auf Herrn Idefix! Buch die Becher (und Schüsseln)!

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